Ja. Eine GmbH & Co KG ist zwar eine Personengesellschaft, zur Unternehmenskonstruktion gehört aber immer eine GmbH als Komplementär. Für eine GmbH & Co KG gilt damit wie für eine GmbH und eine AG: Bei der Registrierung für die Wettbewerbsrunde darf die Gründung nicht länger als vier Kalendermonate her sein. Dabei zählt der Eintrag in das Handelsregister.

Wir schalten alle Zugänge für die Wettbewerbsteilnehmer mit dem Ablauf einer Runde ab. Wenn Sie an der nächsten Runde wieder teilnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte erneut.

Am Wettbewerb können alle natürlichen Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnehmen, die ein Unternehmen in Deutschland gründen wollen, bei dem innovative Informations- und Kommunikationstechnik zentraler Bestandteil des Produkts oder der Dienstleistung ist. Juristische Personen, wie etwa Unternehmen, sind nicht teilnahmeberechtigt.

Ja. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Sie lediglich, wenn Ihr geplantes Unternehmen bereits als GmbH oder AG gegründet wurde und der Eintrag in das Handelsregister bei der Online-Registrierung zum Wettbewerb mehr als vier Kalendermonate zurückliegt. Wenn Ihr Unternehmen dagegen als Personengesellschaft, z.B. als GbR, oder als UG firmiert, dürfen Sie am Wettbewerb teilnehmen, auch wenn die Gründung länger als vier Monate zurückliegt. Beachten Sie bitte, dass Sie in jedem Fall nur persönlich teilnahmeberechtigt sind.

Ja. Wenn Sie bislang als Freiberufler tätig waren, dürfen Sie am Wettbewerb teilnehmen.

Nein. Als bestehendes Unternehmen zählt nur eine GmbH oder eine AG, deren Eintrag in das Handelsregister bei der Online-Registrierung zum Wettbewerb mehr als vier Kalendermonate zurücklag.

Auch Dienstleistungen auf Basis von Informations- und Kommunikationstechnik sind Thema des Gründerwettbewerbs.

Die Teilnahme an der Wirkungsanalyse ist verpflichtend.

Im Rahmen der Wirkungsanalyse schreiben wir alle Teilnehmenden nach Ihrer Wettbewerbsteilnahme auf elektronischem Wege an, um festzustellen, ob sie ein Unternehmen gegründet haben, wie erfolgreich es sich entwickelt und wie sie die Zukunft ihres Unternehmens allgemein einschätzen.

Detaillierte Fragen zur Strategie Ihres Unternehmens stellen wir nicht.

Die Auszahlung der zweiten Rate des Preisgeldes über 25.000 € für die bis zu sechs besten Hauptpreise ist entweder

  • an die Gründung einer GmbH oder AG, oder
  • an die Fortführung einer gerade gegründeten, bei der Registrierung zum Wettbewerb maximal vier Monate alten GmbH oder AG gebunden.

Das Ideenpapier darf höchstens 15 Seiten lang sein. Bei der Gestaltung Ihres Beitrages (Texte, Tabellen, Zeichnungen, etc.) sind Sie völlig frei. Ein vollständiger Geschäftsplan wird nicht erwartet. In der Ideenskizze sollten Sie trotzdem auf Ihre fachlichen und kaufmännischen Kompetenzen eingehen und Ihre Vernetzung mit potentiellen Kunden und Partnern beschreiben. Erwartet werden eine verständliche Darstellung des geplanten Geschäftsmodells, eine realistische Einschätzung des Zielmarktes und der Wettbewerber sowie erste Ansätze für Marketing und Vertrieb. Die Ideenskizze sollte auch eine erste grobe Zeitplanung der Unternehmensgründung und das Grundgerüst einer Finanzplanung (Umsatz, Kosten, ev. Finanzierung) beinhalten.

Ja. Die Seitenvorgabe liegt bei 15 Seiten. Beim Hochladen der Ideenskizze werden längere PDF-Dateien nicht angenommen und Sie erhalten eine entsprechende Fehlermeldung.

Ein Beitrag hat keine Chancen auf eine Auszeichnung, wenn

  • in der Ideenskizze wichtige Informationen vollständig fehlen, etwa zum Team, zur Alleinstellung, zum Geschäftsmodell oder zum möglichen Wettbewerb.
  • die Idee für Produkt oder Dienstleistung nicht innovativ ist, sondern bereits Stand der Technik und am Markt verfügbar.
  • die Geschäftsidee nicht wesentlich auf IKT-basierten Produkten oder -Dienstleistungen beruht.
  • das Unternehmen im Ausland gegründet werden soll.

Sie können grundsätzlich auch mit mehreren Beiträgen am Gründerwettbewerb teilnehmen. Da der Aufwand für ein gutes Ideenpapier nach unseren Erfahrungen jedoch recht hoch ist, empfehlen wir, sich auf einen wirklich guten Beitrag zu beschränken. Die Chancen erhöhen sich durch Konzentration auf eine gute Darstellung.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie mehrere Ideenskizzen einstellen wollen, müssen Sie sich für jede Skizze erneut registrieren und die Skizze dann im jeweiligen Nutzerbereich einstellen.

Nein. Die Entscheidung der Jury basiert ausschließlich auf Ihrer schriftlichen Darstellung. Ein Dialog mit der Jury, um Ihr Konzept zu diskutieren oder zu vervollständigen, findet nicht statt. Gerne können Sie die Ideenskizze aber durch ein Video mit bis zu 60 sec. Laufzeit ergänzen.

Nein. Eine Vorprüfung vor der eigentlichen Abgabe der Bewerbung würde den Wettbewerb verzerren und kann daher nicht durchgeführt werden.

Ja. Verschiedene Wettbewerbe schließen sich gegenseitig nicht aus. Mehrfach gab es in der Vergangenheit Preisträger des Gründerwettbewerbs, die auch bei anderen Wettbewerben erfolgreich waren.

Preisträger des "Gründerwettbewerb  Digitale Innovationen" dürfen nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen.

Alle anderen Teilnehmer dürfen sich insgesamt bis zu dreimal mit derselben Gründungsidee bewerben.

Ja. Einsicht in die Teilnehmerdaten und die Ideenskizzen haben ausschließlich die VDI/VDE-IT, die Jury und das BMWi. Die Teilnehmerdaten und Ideenskizzen dürfen von der VDI/VDE-IT, den Juroren und dem BMWi nur für die Durchführung des Wettbewerbs verwendet werden. Eine Weitergabe der Teilnehmerdaten oder der Ideenskizzen an Dritte findet nicht statt.

Die Jury achtet bei der Bewertung vor allem auf diese Kriterien:

  • Erfahrung und Qualifikation des Teilnehmers, der Teilnehmerin oder des Teams
  • Kundennutzen, Alleinstellung und Marktpotenzial des Produkts bzw. der Dienstleistung
  • Verständlichkeit und Umsetzbarkeit des Gründungskonzepts

Die Gewinner werden unmittelbar nach der Jurysitzung informiert, aber erst auf der Preisverleihung öffentlich bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet jeweils auf der CeBIT bzw. der IFA statt. Die bis zu sechs Hauptpreisträger erhalten 7.000 € direkt nach der Preisverleihung und, bei noch zu gründenden Unternehmen, 25.000 € nach der Unternehmensgründung. Die bis zu 15 Preisträger erhalten den Gesamtpreis von 7.000 € direkt nach der Preisverleihung.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden bei der Weiterentwicklung Ihrer Gründungsidee durch Expertinnen und Experten sowie Mentorinnen und Mentoren aus einem bundesweiten Netzwerk unterstützt. Die Vermittlung von vertiefenden Kenntnissen erfolgt im Rahmen von bedarfsgerechten Seminaren und Trainingswerkstätten.

Weiterhin werden Netzwerkdialoge angeboten, die der Information und dem Erfahrungsaustausch zu bestimmten Themen dienen. Erfahrungsgemäß lässt sich der Preis in der Pressearbeit des jungen Unternehmens, Aufbau von Kooperationsbeziehungen und für die Kundenakquisition gut nutzen. Er schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Damit fällt es leichter, Kontakte zu Investoren und potentiellen Partnern, insbesondere auch in der Großindustrie, zu knüpfen.

Das Preisgeld muss bei Einzelpersonen unter Umständen bei der Einkommenssteuer versteuert werden. Bei einem Unternehmen muss das Preisgeld als außerordentlicher Ertrag versteuert werden. Als Preisträger im Gründerwettbewerb sollten sie daher frühzeitig Ihren Steuerberater konsultieren.

Alle Teilnehmer erhalten eine schriftliche Stärken-Schwächen-Analyse ihres Beitrags. Auch wenn Sie nicht zu den Preisträgern zählen, üben Sie sich in der Auseinandersetzung mit Ihrer Geschäftsidee. Sie lernen die eigene Position besser einzuschätzen und aufgedeckte Schwachstellen zu beseitigen. Durch die Teilnahme am Wettbewerb konkretisieren Sie Ihre Geschäftsidee.

Sie können Videos in folgenden Formaten hochladen:

Container Video-CodecsAudio-Codecs
WebMVP8, VP9Vorbis, Opus
MP4H.264AAC

Für die Konvertierung von Videos aus anderen Formaten können Sie u.a. FFmpeg verwenden.

Bitte beachten Sie, dass die Laufzeit des Videos auf 60 sec. beschränkt ist.

Nein. Wenn das geplante Unternehmen im Mehrheitsbesitz bestehender GmbHs oder AGs sein wird und diese bei der Online-Registrierung älter als vier Kalendermonate sind, ist eine Teilnahme nicht möglich. Das Kriterium des maximalen Alters von vier Monaten gilt auch für die Kapitalgesellschaften, denen das Gründungsunternehmen gehören soll.