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Unter Accelerator versteht man eine Institution, die junge Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum hinweg intensiv berät , um so die Unternehmensentwicklung stark voranzubringen (englisch: to accelerate – beschleunigen). Acceleratoren greifen Start-ups oft – beschränkt auf wenige Monate – mit Wissen und mit Ressourcen unter die Arme, um die die Unternehmensidee intensiv zu einem marktreifen Produkt oder einer Dienstleistung zu entwickeln. Ein Accelerator-Programm kann von der Bereitstellung von Arbeitsplätzen, strategischer und technischer Unterstützung, Zugang zu Netzwerken und vielseitigem Coaching reichen. Um deutsche Start-ups dabei zu unterstützen, ihr Geschäftsmodell auf dem amerikanischen Markt weiterzuentwickeln, Netzwerke in den USA aufzubauen und in Kontakt mit amerikanischen Wagniskapitalgebern zu treten, ermöglicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie deutschen Start-ups für einige Monate in die USA zu gehen. Der German Accelerator hat Standorte im Silicon Valley, in New York City, San Francisco  und Cambridge, Massachusetts.

Jeder kennt sie, kaum einer liest sie – die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Dabei sind sie bei Internetplattformen mit datengetriebenen Geschäftsmodellen von großer Bedeutung. Oftmals enthalten sie Klauseln, die den Unternehmen weitreichende Befugnisse zur Erhebung und Verarbeitung von Nutzerdaten einräumen. Dies ist zustimmungspflichtig. Wie Nutzer einfach darüber informiert werden können, wem sie was erlauben, ist eine Fragestellung im aktuellen Grünbuchprozess „Digitale Plattformen“.

Ob eingeblendete Freistoßentfernung bei einer Fußball-Liveübertragung oder Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten, sobald das Smartphone diese beim Stadtrundgang erkennt: Augmented Reality, auch erweiterte Realität genannt, ist eine Technologie, bei der die visuelle Realität um digitale Elemente erweitert wird. Im Gegensatz zur Virtual Reality, bei welcher Nutzerinnen und Nutzer in eine irreale Welt eintauchen, geht es bei Augmented Reality vor allem um die Darstellung zusätzlicher Informationen.

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72 Prozent der Onlineshopper in Deutschland nutzen Bewertungsportale, um sich über Waren und Dienstleistungen zu informieren. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher umfassend und fair informiert werden, könnten die Portale verpflichtet werden, ihre Kriterien und eventuell relevante Geschäftsbeziehungen offenzulegen. Dies ist eine von zwölf Kernthesen im Grünbuch „Digitale Plattformen“. Sind Sie auch dieser Meinung?

Das weltweite Volumen digitaler Daten steigt rapide: Die zunehmende Nutzung von Smartphones und sozialen Netzwerken trägt ebenso dazu bei wie der enorme Datenzuwachs in Wirtschaft, Wissenschaft und auf den Finanzmärkten. Zusammen bilden diese Daten „Big Data“, sinngemäß: das große Datenaufkommen. Es ermöglicht Ärzten zum Beispiel, die Krebsbehandlung besser auf Patienten abzustimmen (s. Data Analytics).

Wieder so ein Mittelding: Beim Blended Learning oder Integrierten Lernen handelt es sich um eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von traditionellen Präsenzveranstaltungen und modernen Formen von E-Learning über Internet oder Intranet . Eine gute Sache deshalb, weil es den Nachteil des anderen jeweils ausbügelt. E-Learning ist effizient und flexibel, es fehlt aber die soziale und kommunikative Komponente, die bei einzelnen Präsenzterminen geboten wird. Zu viele Termine mit Anwesenheitspflicht sind gerade bei Weiterbildungsmaßnahmen schwer einzuhalten – Online-Training- und E-Learning-Anteile ermöglichen vielen überhaupt erst die Teilnahme. Wer mag, erfährt hier mehr.

Als Business Angel (wörtlich: Unternehmensengel) bezeichnet man Investoren, die sich an jungen Unternehmen nicht nur mit Kapital beteiligen, sondern die Existenzgründer auch mit ihrem Fachwissen und ihren Verbindungen und Kontakten unterstützen. Dies geschieht in der Regel bereits während oder unmittelbar nach der Unternehmensgründung. Oftmals schließen sich Business Angels zu regionalen Netzwerken zusammen.

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Aus dem unüberschaubaren Pool von Big Data können genau die Daten herausgefiltert werden, die für die Optimierung von Produkten oder Dienstleistungen benötigt werden. Dabei helfen Data Analytics (deutsch: Datenanalytik). Daten werden unter Einsatz Tausender Computerprozessoren durchsucht, um typische Muster zu entdecken. Diese lassen zum Teil auch Rückschlüsse auf Interessen und Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer zu.

Um manche Plattformen wie etwa soziale Netzwerke sinnvoll und umfassend nutzen zu können, müssen die Kundinnen und Kunden eine Vielzahl von Daten eingeben oder erzeugen. Eine einfache Übertragbarkeit (lat. portare – tragen) solcher Daten zu anderen Anbietern fördert Wettbewerb und Wahlfreiheit.

Jede Person hat das Recht darauf, dass ihre personenbezogenen Daten geschützt werden. So steht es in der Datenschutz-Grundverordnung, die das EU-Parlament und der Rat im April 2016 beschlossen haben. Die Verordnung vereinheitlicht die Regeln, nach denen private Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen EU-weit Daten verarbeiten dürfen, die einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können.