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Keyvisual der "Joint G20 German Presidency-OECD Conference"; Quelle: Shutterstock

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G20 - Digitalisierung global gestalten

Um die Chancen der Digitalisierung bestmöglich für alle Menschen zu nutzen, ist ein internationaler Handlungsrahmen erforderlich. Unter der deutschen G20-Präsidentschaft fand daher am 6. und 7. April 2017 in Düsseldorf erstmals ein Treffen der G20-Digitalminister zum Thema "Digitalisation: Policies for a Digital Future" statt.

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Blauer Kreis auf grauem Grund; Quelle: BMWi/Herr Müller

Quiz: Digitalisierung global – wie gut kennen Sie sich aus?

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Gestaltung der Digitalisierung: gemeinsam und international

Seit dem 1. Dezember 2016 hat Deutschland die G20-Präsidentschaft inne. Die Digitalisierung als wichtiges Element für ein starkes, nachhaltiges, ausgewogenes und inklusives Wachstum der Weltwirtschaft wird eines der zentralen Themen sein. Aus diesem Grund trafen sich am 6. und 7. April 2017 in Düsseldorf erstmals die G20-Digitalminister zum Thema "Digitalisation: Policies for a Digital Future".

Um die Chancen der Digitalisierung bestmöglich für alle Menschen zu nutzen, ist ein gemeinsamer internationaler Handlungsrahmen erforderlich. Es bedarf gemeinsamer Regeln und Standards, die international gültig sind – von technischen Normen über den Netzausbau bis hin zu Wettbewerbs- und Regulierungsfragen in einer zunehmend von Plattformen getriebenen Wirtschaft.

Anknüpfend an die chinesische Präsidentschaft wird eine Task Force für Digital Economy ins Leben gerufen und gemeinsam mit der OECD ein Arbeitsprogramm zur Identifizierung der digitalpolitischen Kernfelder der näheren Zukunft entwickelt, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenziale der Digitalisierung in den nächsten Jahren voll auszuschöpfen.

Die Digitalminister der G20 und der eingeladenen Gastländer (Spanien, Norwegen, Niederlande und Singapur) haben sich bei ihrem Treffen mit folgenden drei zentralen Themenfeldern beschäftigt.

Die digitale Transformation geht mit großen Chancen, aber auch mit Herausforderungen einher, denen sich die G20 gemeinsam stellen wollen. Wichtig ist, die Digitalisierung zu nutzen, um weltweit Wachstum zu fördern. Bestehende Barrieren müssen identifiziert und Lösungsansätze für die kommenden Jahre entwickelt werden.

Die Industrie des 21. Jahrhunderts agiert global; die Unternehmen sind über das Internet weltweit vernetzt. International harmonisierte Normen und Standards werden dringend benötigt, um Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen zu ermöglichen.

Vertrauen und Transparenz sind sowohl auf Seiten der Verbraucher, als auch auf Seiten der Unternehmer Grundvoraussetzungen für die volle Ausnutzug der Potenziale der Digitalisierung und des Internets.

Autobahn-Verkehr in der Stadt bei Nacht; Quelle: istockphoto.com/nadla

Fahrplan des G20-Prozesses zum Thema Digitalisierung

1

12.01.2017

G20-OECD-Konferenz

2

13.01.2017

Erstes Treffen der Task Force

3

03.03.2017

Zweites Treffen der Task Force

4

16.03.2017

Konferenz "Digitizing Manufacturing"

5

06.04.2017

Multi-Stakeholder Conference Digitalisation: "Policies for a Digital Future"

6

07.04.2017

Digitalministerkonferenz

7

07.07.2017

G20-Gipfel

Am 12. Januar 2017 hat die OECD gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin die Konferenz "Key Issues for Digital Transformation in the G20" durchgeführt. Die Ergebnisse der Konferenz fließen ein in den Digitalministerprozess und sind Grundlage für die Konferenz der G20-Digitalminister am 6. und 7. April 2017.

Weiterführende Informationen

Am 13. Januar 2017 hat sich die "Task Force on the Digital Economy" in Berlin zum ersten Mal getroffen. Die Arbeitsgruppe hat im Kreise der G20 alle betreffenden Aspekte der Digitalpolitik diskutiert.

Am 03. März 2017 kam die "Task Force on the Digital Economy" in Berlin zum zweiten Mal zusammen. Ziel war die Erarbeitung von Vorschlägen, die dann von den Digitalministern bei deren Treffen weiter diskutiert und finalisiert werden können.

Vom 16. bis 17. März 2017 fand in Berlin die Veranstaltung "Digitizing Manufacturing - Conference on Initiatives and Policy Approaches" statt. Unternehmen, Initiativen und andere Stakeholder der Industrie 4.0 kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und "Best Practices“ und geeignete Kooperationsfelder zusammenzustellen. Diese Zusammenstellung soll ebenfalls Eingang in die "Ministerial Declaration" finden.

Weiterführende Informationen

Den Auftakt der G20-Digitalministerkonferenz bildete eine Multi-Stakeholder-Konferenz am 6. April 2017 in Düsseldorf unter Beteiligung der Zivilgesellschaft aus den G20-Staaten. In den Beratungen stand die Frage im Mittelpunkt, was die G20 unternehmen kann, um die Digitalisierung weiter voranzubringen, und wie die Stakeholder diese Bemühungen unterstützen können.

Weiterführende Informationen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie war Gastgeber des ersten G20-Digitalministertreffens. Die Digitalminister der G20 und der eingeladenen Gastländer (Spanien, Norwegen, Niederlande und Singapur) haben sich am 6. und 7. April 2017 in Düsseldorf zu dem Thema "Digitalisation: Policies for a Digital Future" beraten.

Weiterführende Informationen

In Hamburg treffen sich am 7. und 8. Juli 2017 die Staats- und Regierungschefs zum G20-Gipfel. Die Ergebnisse der Digitalkonferenzen fließen in die Beratungen ein.

Wissenswertes zur Digitalisierung

Buttons mit verschiedenen Flaggen symbolisiert Weltwirtschaftsgipfel; Quelle: istockphoto.com/studiocasper

Deutsche G20-Präsidentschaft

Seit dem 1. Dezember 2016 hat Deutschland die G20-Präsidentschaft inne. Deutschland wird an die Ergebnisse vorheriger Präsidentschaften anknüpfen und die G20-Agenda um weitere Themen ergänzen. Ziel ist es, durch kollektives Handeln wirtschaftliche, soziale, ökologische und politische Risiken zu begrenzen und ein starkes, nachhaltiges, ausgewogenes und inklusives Wachstum sicherzustellen. Mehr zu Inhalten und Zielen der deutschen G20-Präsidentschaft erfahren Sie auf www.bmwi.de.

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Digitalisierung in verschiedenen Ländern weltweit