Navigation

Weltkugel mit abstrakten Linien

© BMWi

Digital-Gipfel

Digitalisierung betrifft uns alle - Unternehmen wie Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft wie Gesellschaft. Der Digital-Gipfel ist die zentrale Plattform zur gemeinsamen Gestaltung eines zukunftsfähigen Rahmens für den digitalen Wandel.

Sprungmarken-Navigation

Ausblick: Wirtschaft Digital 2030

key visual

© BMWi

Die Digitalisierung hat zusätzlichen Schub bekommen und bleibt Schwerpunktthema der Bundesregierung. Wegen der Nähe zur Bundestagswahl gab es 2021 keinen Digital-Gipfel der gewohnten Art. Gleichwohl will die Bundesregierung ein starkes Signal für mehr Tempo in der Digitalisierung senden: Deshalb haben sich auf Einladung von Bundesminister Peter Altmaier die Vorsitzenden der zehn Gipfel-Plattformen und externe ExpertInnen am 18. Mai mit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel über die aus ihrer Sicht zentralen Zukunftsthemen der Digitalisierung ausgetauscht.

Anschließend diskutierten Bundeskanzlerin Dr. Merkel, Bundesminister Altmaier und Bitkom-Präsident Berg in einem öffentlichen Live-Stream über die nächsten wichtigen Schritte der Digitalisierung in Deutschland und Europa.

Wirtschaft Digital 2030: Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bitkom-Präsident Achim Berg. Moderation: Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.


Videostatements der Plattformvorsitzenden zu den aus ihrer Sicht zentralen Zukunftsthemen finden sie hier:

Standbild Digital-Gipfel, Andreas Scheuer Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Claudia Nemat Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Claudia Nemat, Vorstand Technologie & Innovation, Deutsche Telekom AG

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Christian Kastrop Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Prof. Dr. Christian Kastrop, Staatssekretär der Justiz und für Verbraucherschutz

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Achim Berg Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Achim Berg, Präsident BITKOM e. V.

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Peter Altmaier Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Frank Possel-Dölken Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Dr. Frank Possel-Dölken, CDO, Mitglied der Geschäftsführung von Phoenix Contact GmbH & Co KG

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Karl-Heinz Streibich Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Karl-Heinz Streibich, Präsident von acatech

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Hubertus Heil Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Jörg Hofmann Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Jörg Hofmann, 1. Vorsitzender der IG Metall

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Marc Reinhardt Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Marc Reinhardt, Vizepräsident Initative D21 e. V.

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Markus Richter Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Dr. Markus Richter, Staatssekretär BMI (Plattform 6)

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Anja Karliczek Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statements von Leo Marose, CEO StackFuel GmbH; Catharina van Delden, CEO Innosabi GmbH; Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Monika Grütters Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Markus Richter Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Dr. Markus Richter, Staatssekretär BMI (Plattform 9)

Öffnet Einzelsicht
Standbild Digital-Gipfel, Ralf Wintergerst Bild vergrößern

Video: Ausblick: Wirtschaft Digital 2030 - Statement von Ralf Wintergerst, Vorsitzender der Geschäftsführung Giesecke+Devrient GmbH

Öffnet Einzelsicht

Sprungmarken-Navigation

Schwerpunkt 2020: Digital nachhaltiger leben

Seit 2016 wird der Digital-Gipfel unter jährlich wechselnde Schwerpunktthemen gestellt. Nach der digitalen Bildung 2016, der Digitalisierung des Gesundheitswesens 2017, der Künstlichen Intelligenz (KI) 2018 und den digitalen Plattformen 2019 stand 2020 das Thema „Digital nachhaltiger leben“ im Mittelpunkt der Arbeiten.

Damit griff der Digitalgipfel zwei Megatrends auf, die unser Leben immer mehr bestimmen. Bereits im September 2015 haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 verabschiedet. Das Ziel: die Lebenssituation der Menschen zu verbessern und gleichzeitig unseren Planeten für nachfolgende Generationen lebenswert zu halten.

Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030

© Bundesregierung

Auch Deutschland hat sich den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung verpflichtet und sie in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie konkretisiert. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie lief bis Ende Oktober 2020 eine Online-Konsultation, an der interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen konnten.

Im Vordergrund der aktuellen Diskussion und auch der jüngsten Vorschläge der EU-Kommission zum Green Deal stehen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Zur Nachhaltigkeit gehören aber neben den ökologischen auch ökonomische und soziale Ziele, die wir nicht aus dem Blick verlieren wollen. Wirtschaftswachstum und Innovationen gehören genauso zu einer nachhaltigen Entwicklung wie Klima- und Umweltschutz oder die Bekämpfung von Armut.

Diese Ziele gehören zusammen und bedingen sich gegenseitig. Wirtschaftswachstum ist notwendig, um den Wohlstand zu bewahren und den Sozialstaat und die nachhaltige Transformation zu finanzieren. Unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ist es aber wichtig, die Wachstumsdynamik qualitativ zu verbessern, d.h. ein ressourcenschonendes, klimaneutrales Wachstum zu schaffen. Ziel muss es also sein, das Wirtschaftswachstum vom Ressourceneinsatz zu entkoppeln.

Dabei haben wir in Deutschland schon einiges erreicht: Trotz Wirtschaftswachstums bleibt der Rohstoffeinsatz nahezu stabil, der Energieverbrauch geht zurück, die CO2-Emissionen sinken. Es liegt aber noch ein weiter Weg vor uns.

Dabei kann uns Digitalisierung entscheidend voranbringen. Das gilt für die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle, die der Verwirklichung von Nachhaltigkeitszielen dienen, aber auch für die Optimierung bestehender Prozesse:

So machen digitale Technologien die Energie- und Verkehrswende erst möglich. Sie ermöglichen energie- und ressourcensparende Produktionsverfahren, helfen, mehr Kreislaufwirtschaft zu organisieren, sorgen für mehr Sicherheit und ermöglichen älteren Menschen ein längeres, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Und in der Landwirtschaft tragen digitale Anwendungen dazu bei, die Belastung von Böden und Grundwasser zu verringern und die Biodiversität zu steigern.

Mit der zunehmenden Verbreitung von digitalen Angeboten rückt aber auch der Energie- und Ressourcenverbrauch durch die IT selbst immer mehr ins Blickfeld. Hier gilt es, alle Einspar- und Effizienzmöglichkeiten auszuschöpfen und auch nach neuen innovativen Ansätzen zu suchen.

Der Digital-Gipfel und sein großes Netzwerk haben sich 2020 im Schwerpunkt der Frage gewidmet, wie Digitalisierung zum Treiber von Nachhaltigkeit werden kann. Er hatte zum Ziel, für die Möglichkeiten der Digitalisierung zu sensibilisieren, in Veranstaltungen, durch Exponate und Showcases zur Nachahmung zu inspirieren, aber auch selbst Projekte zu entwickeln, die die Welt mit Hilfe digitaler Technologien nachhaltiger machen.

Die Gipfel-Plattformen haben diese Aufgabe angenommen und beim Gipfel die Ergebnisse ihrer Arbeiten vorgestellt.

Projekte im Überblick