schwarz gelbes Armband mit rot leuchtenden LEDs

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Die Idee entstand im Jahr 2008. Michael Feicht, einer der Gründer, war mit einem Freund am Great Barrier Reef in Australien tauchen – und er verlor seinen Freund trotz verhältnismäßig klarer Sicht aus den Augen. Der passionierte Taucher suchte überall um sich herum, bevor er seinen Tauchpartner endlich sieben Meter über sich wiederfand.

Mit dem „Buddy Watcher“ können Tauchpartner vor dem Tauchgang je nach Gewässer und Sicht einen maximalen Abstand festlegen, der nicht überschritten werden soll. Während des Tauchgangs messen die am Handgelenk befestigten Geräte via Ultraschallkommunikation kontinuierlich ihren Abstand zueinander. Entfernen sich die Tauchpartner zu weit voneinander, meldet der „Buddy Watcher“ dies über einen deutlich spürbaren Vibrationsalarm. Im Vergleich zu Sicherheitsleinen läuft man mit dem „Buddy Watcher“ nicht Gefahr, sich zu verheddern oder vom Partner zu schnell nach oben mitgezogen zu werden. Zusätzlich verfügt das System über einen separaten SOS-Knopf, mit dem ein Notsignal an den Tauchpartner gesendet werden kann. Damit das Ökosystem durch die Ultraschallwellen nicht negativ beeinflusst wird, sendet der „Buddy Watcher“ in einem für Wasserlebewesen verträglichen Leistungsbereich.

„Eine solche Auszeichnung motiviert sehr“

Die drei Gründer Michael Feicht, Sergej Koch und Eduard Sabelfeld gewannen mit ihrer Gründungsidee in der Wettbewerbsrunde 2/2011 einen der Hauptpreise des „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“. Die Auszeichnung und besonders das individuelle Coaching halfen dem Trio, die Hürden der Gründungsphase zu meistern. Eine besondere Herausforderung war es, Investoren für ihr Projekt zu finden. Michael Feicht erklärt, wie sehr der Gründerwettbewerb ihnen dabei half, ihre Investorenansprache zu verbessern: „Die Jury hat unsere Ideenskizze geprüft und bewertet. Dadurch wurden uns Stärken und Schwächen aufgezeigt und unser Vorhaben auf seine Umsetzbarkeit hin überprüft. Wir konnten unseren Businessplan daraufhin besonders in Bezug auf Finanzierungsaspekte und Investoren verfeinern.“

Die Auszeichnung beim Gründerwettbewerb hat auch ihre Reputation nach außen verbessert. Michael Feicht: „Das Vertrauen der Investoren konnte gefestigt werden und wir haben Aufmerksamkeit bei weiteren Investoren geweckt. Das Preisgeld hat uns darüber hinaus ein sehr festes finanzielles Fundament gegeben. Nicht zuletzt wurden wir durch die Auszeichnung stark motiviert, unser Vorhaben weiter voranzutreiben.“

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