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apic.ai untersucht die Ursachen des Insektensterbens, um den Erhalt der biologischen Vielfalt zu gewährleisten. Das Start-up hat dafür ein kamerabasiertes System entwickelt, mit dem Bienen beim Betreten und Verlassen ihrer Bienenstöcke erfasst werden. Die Bilddaten werden anschließend mittels künstlicher Intelligenz ausgewertet. Durch das Zählen der ein- und ausfliegenden Bienen können Probleme in der umliegenden Natur erkannt werden. So kann eine niedrige Rückkehrrate auf eine Belastung der Umgebung mit insektenschädlichen Stoffen hinweisen. Weiterhin ermöglicht die Auswertung der Menge und Farbe der eingetragenen Blütenpollen Rückschlüsse darüber, ob Bienen und andere Insekten in dem Gebiet ausreichend Futter finden und wie groß die regionale Pflanzenvielfalt ist. Im Falle saisonaler Nahrungsengpässe lassen sich dadurch individuelle Empfehlungen für Maßnahmen ableiten, durch die der Mangeln behoben werden kann. Die Aggregation der Daten vieler Bienenstöcke macht zudem sichtbar, wo die Bedürfnisse der Bienen in der Stadt- und Raumplanung stärker berücksichtigt werden müssen. Ungewissheit über die Konsequenzen menschlicher Einflüsse bei der Gestaltung urbaner und ländlicher Lebensräume sollte somit kein Grund mehr für den Verlust von Biodiversität sein.

Gründer

  • Katharina Luise Schmidt
  • Frederic Jan Tausch
  • Matthias Diehl

Zum Video von apic.ai: Katharina Schmidt ist eine Gründerin von apic.ai. Im Vlog erzählt sie, wie ihr die Idee zur Gründung kam, was ihr Start-up-Team so besonders macht und was ihr "goldener Tipp" für Gründerinnen ist.