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Hersteller müssen die funktionale Sicherheit ihrer Produkte gewährleisten, also die Vermeidung inakzeptabler Verletzungs- und Gesundheitsrisiken. Dieser Nachweis wird durch standardisierte Analysen erbracht, beispielsweise die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, kurz FMEA. Zurzeit werden solche Analysen händisch von Sicherheitsingenieuren ausgeführt und sind deshalb kostenintensiv und fehleranfällig. inSafe.ai bietet eine intelligente Analysesoftware für eine automatisierte Durchführung der FMEA an. Die Software führt während der Produktentwicklung für das Modell eine vollständige mathematische Analyse durch. Der FMEA-Algorithmus unterscheidet dabei zwischen normgerechtem Verhalten, risikobehaftetem Verhalten und potenziell risikobehaftetem Verhalten. Kritisch ist die letzte Kategorie, deren Fälle in der Regel weniger als zehn Prozent ausmachen. Sie müssen genauer geprüft werden, beispielsweise durch aufwendigere Simulationen. Die Software deckt also rund 90 Prozent der Prüffälle ab, die bislang ca. 60 bis 80 Prozent des Arbeitsaufwands der FMEA ausmachen. Analysen sind somit in Minuten statt in Tagen durchführbar. Dafür werden die Werkzeuge als Plug-ins in die Entwicklungssoftware integriert, um einen durchgängigen Arbeitsprozess zu ermöglichen. Der Fokus liegt aktuell auf der Automobilindustrie, die Software ist aber langfristig etwa auch im Maschinen- und Anlagenbau oder in der Elektroindustrie einsetzbar.

Gründer

  • Florian Grigoleit
  • Arnold Bitner
  • Alexander Murgoci
  • Iliya Valchev