VirtualQ

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Das Preisträgerteam VirtualQ aus der Runde 1/2015 beim „Gründerwettbewerb IKT innovativ“, das den Kundenservice per Telefon revolutioniert, hat Wagniskapital in Millionenhöhe erhalten. Ihre Software, die es Nutzern von Telefonhotlines erlaubt, sich den Platz in der Warteschleife zu reservieren ohne am Telefon zu bleiben, überzeugte in der aktuellen Finanzierungsrunde die VC-Firmen Coparion und Constantia New Business, die private Beteiligungsgesellschaft Don Ventures sowie mehrere Business Angels. Eingesetzt werden soll das frische Kapital vor allem, um die Produktentwicklung zu beschleunigen und den Vertrieb auszubauen.

Die Idee der drei Brüder, die VirtualQ gegründet haben: Um Anrufer nicht zu verärgern und Unternehmen vor Shitstorms zu bewahren, hat sich das Start-up zum Ziel gesetzt, Anrufe im Callcenter effizienter zu gestalten. Dank der entwickelten Technologie können Kunden per App oder Ansage in der Leitung die aktuelle Wartezeit einfach abfragen und sich direkt virtuell anstellen. Ist der Anrufer dann an der Reihe, wird er per Push-Nachricht oder SMS informiert und kann direkt und ohne Warteschleife anrufen; er wird dann priorisiert eingereiht und direkt zum Agenten durchgestellt.

Aktuell hat VirtualQ bereits Kunden wie die Versicherer HanseMerkur und Gothaer sowie die Österreichischen Bundesbahnen an Bord. Die Unternehmen docken das System des Start-ups zur Prognose der Wartezeiten und Optimierung der Anrufe an ihre eigene Callcenter-Software an oder schalten sie davor. Dabei zahlen sie für die Nutzung Lizenzgebühren an VirtualQ.

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