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Digitales Verbrauchsdatenmanagementsystem

Verbrauchsdatenmanagementsystem

© energepic.com | pexels

Ziel/Nutzen der Lösung

Bislang werden die Verbrauchsdaten städtischer Gebäude in Gelsenkirchen manuell erhoben. Dazu werden die verbauten konventionellen Zähler in regelmäßigen Abständen abgelesen. Die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten für eine kontinuierliche sowie sichere digitale Erfassung und Übermittlung dieser Verbrauchsdaten. Gemeinsam mit Partnern entwickelt die Stadt Gelsenkirchen ein intelligentes Verbrauchsdatenmanagementsystem, kurz VDMS. Das VDMS ermöglicht der Stadt Gelsenkirchen, Wasser- und Energieverbräuche transparent darzustellen.

Lösungsbeschreibung

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) im Rahmen der Digitalen Modellregionen NRW.
Das digitale Verbrauchsdatenmanagementsystem (VDMS) ist ein Projekt der Stadt Gelsenkirchen und wird durch das Förderprogramm der Digitalen Modellregionen NRW ermöglicht. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) stellt der Stadt Gelsenkirchen rund 875.000 Euro zur Verfügung.
Die Verbrauchsdaten städtischer Gebäude werden mittels intelligenter Zähler kontinuierlich erfasst, über ein LoRaWAN -Funknetz sicher übermittelt und im Verbrauchsdatenmanagementsystem (VDMS) anschaulich dargestellt und ausgewertet. 

Kommunen

Das Projekt wird in folgenden Kommunen umgesetzt:

Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

100.000 bis 500.000 Einwohner

Stadt und Land

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Mit dem VDMS können Verbrauchsdaten einfacher erfasst und ausgewertet werden. Darüber hinaus können Einsparpotenziale für den Wasser-, Strom-, Gas- und Wärmeverbrauch städtischer Liegenschaften einfacher erkannt werden. Dies ermöglicht Kosteneinsparungen und schont die Umwelt.

Mithilfe des VDMS müssen Wasser- und Energieverbräuche in den städtischen Liegenschaften nicht mehr aufwändig manuell erfasst werden. Die digitale Datenaufbereitung ermöglicht es zudem, Einsparpotenziale einfacher zu erkennen und so den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Das schont die Umwelt und senkt die Betriebskosten. Bei Anlagendefekten schlägt das System zudem Alarm, sodass schnell Sofortmaßnahmen eingeleitet werden können.

Jede Kommune verfügt über kommunale Gebäude. Grundsätzlich ist es möglich, die Errichtung eines LoRaWAN -Netzes, die Installation von LoRaTLS-Zählern und die Einrichtung eines VDMS zur Erfassung von Daten auch in anderen Kommunen zu realisieren. Spezifische Anpassungsentwicklungen für ein maßgeschneidertes VDMS werden jedoch für jeden Einzelfall notwendig sein. Sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten werden gemeinsam mit den Leitkommunen der NRW-Modellregionen sowie Bürger*innen und Unternehmen erarbeitet.