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GeoSmartChange

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© Stadt Bottrop

Ziel/Nutzen der Lösung

Viele Verwaltungsverfahren in Kommunen und Anliegen der Bürgerschaft erfordern aktuelle Kenntnisse über die konkreten örtlichen Begebenheiten in der Stadt. Dazu sind Ortsbegehungen nötig, die einen hohen Arbeitsaufwand und oft langwierige Prozesse nach sich ziehen. Mit GeoSmartChange und dem digitalen Zwilling der Region können sich Mitarbeitende von Kommunen künftig unkompliziert vom Büro aus ein umfangreiches und entscheidungsrelevantes Bild der Sachlage machen. Ziel ist es, die Verwaltungsverfahren zu vereinfachen und den Bürgerservice nachhaltig zu verbessern.

Lösungsbeschreibung

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) im Rahmen der Digitalen Modellregionen NRW.
GeoSmartChange ist ein regionales Projekt in Kooperation mit der Westfälischen Hochschule, das durch das Förderprogramm der Digitalen Modellregionen NRW mit 2,1 Mio. Euro gefördert wird. Die Stadt Bottrop übernimmt im Projekt stellvertretend für die Emscher-Lippe-Region die Antragstellung und Projektleitung. Die Region umfasst die Städte Bottrop und Gelsenkirchen sowie Kreis Recklinghausen.
Mithilfe von spezieller, an Autos montierter Kameratechnik entsteht ein hochauflösender, messgenauer und georeferenzierter digitaler Zwilling mit 360-Grad-Panoramabildern des Stadtgebiets. Mit dieser virtuellen Nachbildung kann die gesamte Region vom Computer aus eingesehen und vermessen werden.

Kommunen

Das Projekt wird in folgenden Kommunen umgesetzt:

Bottrop, Nordrhein-Westfalen

100.000 bis 500.000 Einwohner

Stadt und Land

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Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen

über 500.000 Einwohner

Stadt und Land

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Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

100.000 bis 500.000 Einwohner

Stadt und Land

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Für die Verwaltung ergeben sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für unterschiedliche Fachbereiche, die effizientere und kostengünstigere Prozesse ermöglichen. Die Einwohner*innen der Emscher-Lippe-Region profitieren von der schnelleren Abwicklung von Verwaltungsprozessen und Antragstellungen und somit einem verbesserten Bürgerservice.

Die Lösung kann beispielsweise eingesetzt werden, um Vor-Ort-Termine zur Begutachtung im Baugenehmigungsverfahren zu vermeiden, um die Routenplanung für die Straßenreinigung zu vereinfachen und um Koordinaten für städtische Planungen aller Art vom Schreibtisch aus zu messen.

Das Projekt bietet ein Format des Erfahrungsaustausches zwischen den beteiligten Fachverwaltungen zur Entwicklung einer digitalen Erfassungslösung. Zustäzlich wird ein Implementierungsleitfaden zur Verfügung gestellt.

Beteiligte Partner*innen

Weiterführende Informationen