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Medifly Hamburg

Drohne Medifly Hamburg

© ZAL DReinhardt

Ziel/Nutzen der Lösung

Das Reallabor Medifly Hamburg untersucht im Rahmen einer mehrmonatigen Testphase, wie Drohnen für den Transport medizinischer Güter in der Stadt eingesetzt und in die Krankenhaus-Prozesse eingebunden werden können. Ziel ist es, unbemannte Luftfahrzeuge sicher, effizient und wirtschaftlich in den urbanen Luftraum und in die medizinischen Versorgungssysteme zu integrieren.

Lösungsbeschreibung

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Ideen- und Förderaufrufes zum Thema unbemannte Luftfahrtanwendungen und individuelle Luftmobilitätslösungen.
Im Projekt soll ein Regelbetrieb von Drohnen für den medizinischen Transport zwischen Krankenhäusern sowie Laboren im Hamburger Stadtgebiet exemplarisch durchgeführt und untersucht werden. Dafür wird zunächst ein geeignetes Fluggerät ausgewählt und der Flugbetrieb beantragt. Anschließend erfolgt ein halbjährlicher exemplarischer Regelbetrieb, der evaluiert wird.
Das Projekt knüpft an die erfolgreiche Machbarkeitsstudie Medifly-Hamburg an. Bei dieser wurde demonstriert, dass Drohnen für den medizinischen Transport zwischen zwei Krankenhäusern effizient und sicher in der Stadt eingesetzt werden können.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Reallabor Medifly Hamburg ist die enge Abstimmung mit der Landesluftfahrtbehörde, Flugverkehrskontrollstelle und weiteren Stakeholdern. Des Weiteren wird die Hamburger Bevölkerung durch Bürgerbeteiligungsformate in das Projekt eingebunden.
Im Projekt wird ein Drohnenbetrieb ohne Ausnahmegenehmigung angestrebt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung damit die Projektergebnisse als Blaupause dienen und einfach übertragen sowie umgesetzt werden können.
Der Betrieb von Drohnen ist durch die Drohnenverordnung stark reguliert. Einschränkungen gelten insbesondere auch für das Fliegen außerhalb der Sichtweite sowie in urbanen Räumen.

Kommunen

Das Projekt wird in folgenden Kommunen umgesetzt:

Hamburg, Hamburg

über 500.000 Einwohner

Stadt

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Die benötigte Zeit für medizinische Transporte wird verringert. Die resultierenden kürzeren Operations- und Narkosezeiten dienen dem Patientenwohl und können auch die Kosten für die Krankenhäuser senken.

Krankenhäuser haben ein großes Interesse an Lösungen, die Transportzeiten medizinischer Produkte verringern. Insbesondere in urbanen Räumen stellt der Verkehr eine große Herausforderung für den Transport dringend benötigter medizinischer Güter dar.

Ergebnis ist eine skalierbare und übertragbare Lösung, die von Krankenhäusern und Laboren umgesetzt werden kann. Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht veröffentlicht.

Beteiligte Partner*innen

Weiterführende Informationen