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Die Stadt der Zukunft mit Daten gestalten: Souveräne Städte – nachhaltige Investitionen in Dateninfrastrukturen Herausgeber: Deutscher Städtetag

Einleitung

  • Raum: Stadt & Land

  • Region: Deutschland

  • Sektor: Verwaltung / Smart Government / Sonstige / Sektorübergreifend / Digitale Infrastruktur

Erscheinungsjahr: 2021

Schon jetzt basieren weite Teile der städtischen Daseinsvorsorge maßgeblich auf digitalen Technologien. Mit einer steigenden Datenmenge und immer mehr Echtzeitdaten kann die Steuerung der Städte zunehmend auf Daten basieren. Die Studie arbeitet heraus, welche Mehrwerte kommunale Daten bieten und warum es für Städte von großer Bedeutung ist, mit diesen Daten souverän umzugehen. Sie zeigt auf, wie sich Städte dem Thema Datensouveränität strategisch, organisatorisch und infrastrukturell nähern können und gibt Handlungsempfehlungen.

Ansatz: Die Studie fußt insbesondere auf den Ergebnissen von Workshops und Interviews mit einem Expertenkreis. Der Kreis setzte sich zusammen aus Digitalisierungsexpert*innen aus den Verwaltungen von 14 Städten, die als Vorreiter in der Digitalisierung gelten. Des Weiteren wurde darauf geachtet, Städte verschiedener Größenklassen und Regionen zu berücksichtigen. Die Studie analysiert die maßgeblichen Akteure und ihre Interessen, zeigt gute Beispiele zur Datennutzung in Städten auf, identifiziert die wesentlichen Herausforderungen für die städtische Datennutzung, arbeitet Handlungsbedarfe heraus und gibt Empfehlungen, wie Städte souveräner mit ihren Daten umgehen können.

Ergebnis: Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Städte dem Thema Datensouveränität mehr Bedeutung zumessen sollten. Ein souveräner Umgang mit Daten wird zunehmend eine wesentliche Grundlage der kommunalen Selbstverwaltung sein. Innovationsgeist und Raum für Kreativität sind erforderlich, damit Städte die rasant fortschreitenden technologischen Entwicklungen verstehen, nutzen und adaptieren können. Auch werden Städte in Zukunft vermehrt mit neuen ethischen Fragestellungen im Umgang mit Daten konfrontiert. Umso früher Städte einen diskursiven Rahmen hierfür schaffen, desto besser.

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