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Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands 2021 Herausgeber: EFI – Expertenkommission Forschung und Innovation

Einleitung

  • Raum: Stadt & Land

  • Region: Deutschland

  • Sektor: Verwaltung / Smart Government / Sonstige / Sektorübergreifend / Bildung / Smart Learning

Erscheinungsjahr: 2021

In ihrem Gutachten 2021 widmet sich die Expertenkommission den aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Coronakrise sowie weiteren Schwerpunktthemen wie der zukünftigen Gestaltung der Forschungs- und Innovationspolitik, der digitalen Bildung sowie der Gen-Schere. Das Gutachten umfasst eine Reihe von Handlungsempfehlungen zur Ausrichtung der zukünftigen Forschungs- und Innovationspolitik. Die Empfehlungen richten sich an die Bundesregierung und geben zudem wichtige Impulse für die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung sowie für die Politik auf Ebene der Kommunen, der Länder und des Bundes.

Ansatz: Die Expertenkommission Forschung und Innovation berät seit 2008 die Bundesregierung zu den Themen Forschung, Innovation und technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands. Einmal im Jahr legt sie ein Gutachten vor. Darin analysiert die Expertenkommission die Forschungs- und Innovationslandschaft in Deutschland und gibt Handlungsempfehlungen für die Politik.

Ergebnis: Die Expertengruppe plädiert, die Forschungs- und Innovationspolitik stärker an den großen gesellschaftlichen Herausforderungen auszurichten und sie agiler zu gestalten. Um Klimawandel, Erhalt der Biodiversität und Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und weiteren komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, ist proaktives, flexibles und reflexives Handeln sowie ein hohes Maß an Koordination erforderlich, so die Wissenschaftler*innen. Im Bereich Digitalisierung diagnostiziert die Expertenkommission weiterhin großen Nachholbedarf. Die digitale Transformation ist ein wesentlicher Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Die Expert*innen der Kommission empfehlen nachdrücklich, die Digitalisierungsaktivitäten auf breiter Ebene zu verfolgen und im Bereich E-Government auch über die OZG-Umsetzung hinaus voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt des Gutachtens liegt im Bereich Bildung. Die digitale Transformation verändert die Kompetenzanforderungen. Um Schritt zu halten und Innovationspotenziale einzulösen ist es erforderlich, die berufliche Aus- und Weiterbildung anzupassen und zu stärken, so die Kommission.

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