Navigation

Smart Cities - Erfolgsfaktoren, Rahmenbedingungen und Herausforderungen für Geschäftsmodelle in der Stadt der Zukunft Herausgeber: Noerr Partnerschaftsgesellschaft mbB

Einleitung

  • Raum: Stadt & Land

  • Region: Deutschland

  • Sektor: Verwaltung / Smart Government / Sonstige / Mobilität / Energie & Umwelt

Erscheinungsjahr: 2021

Die digitale Transformation in den Kommunen schreitet voran. Welche wirtschaftlichen Chancen und Herausforderungen ergeben sich dadurch für Unternehmen? Dieser Frage geht die vorliegende Studie nach. Schwerpunkte sind die Smart-City-Themen Energie, Mobilität, eGovernment und Quartiersentwicklung. Die Autoren zeigen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für Geschäftsmodelle in diesen Bereichen auf. Konkrete Beispiele verdeutlichen, welche Smart-City-Lösungen Unternehmen bereits anbieten und welche Entwicklungstrends zu erwarten sind.

Ansatz: Die Studie stützt sich insbesondere auf zwei Befragungen. Zum einen ist das eine quantitative Umfrage unter 120 Unternehmen aus den Bereichen Energie, Infrastruktur, Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Mobilität. Zum anderen wurden 30 qualitative Interviews mit Expert*innen aus Unternehmen und Kommunen durchgeführt. Darüber hinaus basiert die Studie auf einer Literaturanalyse zu Smart Cities sowie den Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind.

Ergebnis: Immer mehr Kommunen wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen. Kommunen sowie Unternehmen sehen in dieser Entwicklung großes Potenzial. So befinden knapp 80 % der befragten Unternehmen, dass das Geschäftsfeld "Smart City" gegenwärtig oder künftig für sie eine Rolle spielt. Vor allem Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten sind Vorreiter und beschäftigen sich mit Smart-City-Fragestellungen. Potenzial sehen die befragten Unternehmen darin, die einzelnen Handlungsfelder Energie, Mobilität, eGovernance und Quartiersentwicklung zu vernetzen und dadurch Mehrwerte zu schaffen. Damit dies gelingen kann, müssen zum Einen die technologischen Grundlagen entwickelt werden. Zum Anderen müssen die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zwischen den einzelnen Bereichen harmonisiert werden. Offene technische Lösungen bieten - im Gegensatz zu geschlossenen Systemen - den Unternehmen die Möglichkeit, verschiedene Handlungsfelder anbieterübergreifend zu verbinden und auf dieser Basis neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.]

Zur Studie