Teilnehmer der Veranstaltung sitzen an Tischen

© Roland Berger

Was ist die Rolle kommunaler Unternehmen bei der digitalen Transformation von Städten und Gemeinden und welche Chancen ergeben sich für sie aus der Zusammenarbeit? Diese Fragen wurden im zweiten Regionenworkshop mit Fokus kommunale Unternehmen in Köln diskutiert. Am 20. November 2019 trafen sich auf Einladung der Initiative und des VKU Nordrhein-Westfalen Vertreterinnen und Vertreter kommunaler Unternehmen sowie Akteure aus regionalen Gemeindeverwaltungen und der Forschung in der Rheinmetropole. Gemeinsam diskutierten 50 Interessierte Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformationen in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall und erarbeiteten erste Lösungsansätze und Unterstützungsbedarfe.

Herr Guntram Pehlke, Vorsitzender der VKU Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Veranstaltung zusammen mit Herrn Michael Gessner, Leiter der Abteilung Energie des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Anschließend begrüßten Frau Angelika Müller, Referatsleiterin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und Herr Dr. Ulf Narloch, Projektmanager der Initiative, die Anwesenden mit einer Einführung in die bundesweiten Aktivitäten des BMWi sowie die Unterstützungsangebote der Initiative.

Im ersten übergreifenden Impuls widmete sich Herr Sören Högel, Leiter Unternehmensstrategie und -entwicklung der WSW Energie und Wasser AG, dem Thema Open-Data-Plattformen. Anschließend gaben Herr Janis Halbach, Verteilung Wasser der Gelsenwasser AG, und Herr Mario Pietersz, Projektmanager der PHYSEC GmbH, in ihrem Vortrag eine Einführung zum Thema LoRaWAN für das Internet-der-Dinge.

Im Mittelpunkt der darauffolgenden Parallel-Workshops stand die Ausarbeitung von strategischen Chancen sowie Herausforderungen für die unterschiedlichen Sektoren. Basierend hierauf wurden in den Arbeitsgruppen auch erste Lösungsansätze diskutiert und priorisiert. Anschließend wurden sowohl sektorspezifische als auch -übergreifende Unterstützungsbedarfe ausgeführt. Nach der Vorstellung der Ergebnisse im Plenum und der nachfolgenden Diskussion schloss Herr Dr. Narloch die Veranstaltung und dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre aktive Mitarbeit.

Insgesamt bot auch dieser Regionenworkshop viele Möglichkeiten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich zu vernetzten, strategische Handlungsansätze für Ihre Sektoren zu identifizieren und einen konstruktiven Austausch zu Praxisbeispielen aus der Region und Deutschland zu führen.