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Fokusgruppe „Intelligente Vernetzung“

Einleitung

„Intelligente Vernetzung“ steht für die Digitalisierung in den Infrastrukturbereichen Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Öffentliche Verwaltung. Durch die systematische digitale Vernetzung und Nutzung innovativer IKT-Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT) und Smart Data sowie horizontal verbindender Plattformen können Prozessoptimierungen, Produktivitätsfortschritte und Kosteneinsparungen erzielt sowie gesellschaftsrelevante ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsimpulse gesetzt werden. Der branchenübergreifende Charakter und das Erfordernis des Zusammenwirkens einer Vielzahl von Akteuren zur Umsetzung der intelligenten Vernetzung zeigen sich in besonderer Weise in Smart City/Smart Region-Initiativen.

Die Digitalisierung ist in 2020 ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Gesellschaft. Stärker denn je hat sich „Digitalisierung“ zum öffentlich wahrgenommenen Diskussionsthema entwickelt. Für Unternehmen aller Größenordnungen ist diese zum treibenden strategischen Thema geworden. Und doch sind die Rahmenbedingungen in Deutschland noch nicht hinreichend gut gestaltet. In allen Bereichen sehen die Experten der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung weitere Maßnahmen als erforderlich an. Die Fokusgruppe Intelligente Vernetzung hat mit ihren Expertengruppen (EG) in den vergangenen Jahren kontinuierlich Lagebilder und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet (siehe div-report.de). Als hochrangiges Expertengremium mit rund 300 Experten aus mehr als 150 Unternehmen und Institutionen begleitet die Fokusgruppe Intelligente Vernetzung die digitale Transformation der Infrastruktursektoren in Deutschland. Im Rahmen des Digital-Gipfel-Prozesses werden mit dem Ziel der Sicherstellung und Weiterentwicklung geeigneter Rahmenbedingungen Empfehlungen zur Umsetzung auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene erarbeitet, um die digitale Vernetzung Deutschlands voranzubringen durch

  • eine Beschleunigung der Marktentwicklung zur digitalen Vernetzung in den Basissektoren Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung sowie Smart Cities/ Smart Regions und
  • die Förderung von Enabler- und Plattformtechnologien der intelligenten Vernetzung im Bereich Internet der Dinge, Smart Data und sicherer IKT-Plattformen.

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Die Fokusgruppe Intelligente Vernetzung stellt ihre Aktivitäten für das Gipfel-Jahr 2020 unter das Jahresthema „Intelligent vernetzte Städte und Regionen umsetzen – Nachhaltigkeit erreichen!“. Die Arbeiten umfassen u. a. die Vorlage von politischen Handlungsempfehlungen, die Durchführung einer Konferenz zum Jahresthema und die Initiierung eines Baukastens mit Good Practices digitaler Nachhaltigkeitsprojekte für Städte und Regionen ebenso wie die Durchführung von Diskussionsrunden auf dem Digital-Gipfel.

DIV-Konferenz 2020

Unter der Dachmarke „Deutschland intelligent vernetzt“ (DIV) organisieren und veranstalten die Fokusgruppe Intelligente Vernetzung, ihre Expertengruppen und Partner seit 2015 interaktive Konferenzformate zum Status und Ausblick in den Basissektoren Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung sowie weiteren Themenfeldern der intelligenten Vernetzung. In 2020 plant die Fokusgruppe eine Konferenz zum Erfahrungs- und Ideenaustausch zu relevanten praxisorientierten Themen und Fragestellungen im Kontext des Jahresthemas „Intelligent vernetzte Städte und Regionen umsetzen – Nachhaltigkeit erreichen!“. Ziel ist es, die Vernetzung der handelnden Akteure zu intensivieren und voneinander zu lernen. Die Konferenz wird in Kooperation mit nachhaltig.digital, der Charta Digitale Vernetzung, dem Münchner Kreis und anderen geplant und durchgeführt.

Smart City Navigator: Wegweiser zu nachhaltigen Digitalisierungsprojekten in intelligent vernetzten Kommunen.

Die Fokusgruppe wird Good Practices nachhaltiger, intelligent vernetzter Lösungen für smarte Städte und Regionen sammeln und zugänglich machen. In Kooperation mit nachhaltig.digital, der Charta Digitale Vernetzung, dem Münchner Kreis und anderen Plattformen des Digital-Gipfels werden erfolgreiche und innovative Beispiele der Digitalisierung und Nachhaltigkeit gesammelt, aufbereitet und Umsetzern und Entscheidern in Städten und Regionen als Umsetzungshilfen und Leitfäden zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Kommunen praktisch zu unterstützen, den Rollout nachhaltiger, intelligent vernetzter Lösungen voranzutreiben und auf diese Weise Multiplikatoreffekte zu generieren. Zum Smart City Navigator.

Digital-Gipfel-Exponat 2020

Mit dem Ziel, das Jahresthema der Fokusgruppe verständlich und anfassbar zu machen, möchte die Fokusgruppe sich auch in diesem Jahr um die Möglichkeit bewerben, ein Exponat auf dem Digital-Gipfel zu präsentieren. Dieses sollte möglichst ein praktisches, bereits realisiertes Projekt „aus dem Leben“ zum Thema Nachhaltigkeit in intelligent vernetzten Städten und Regionen darstellen und Potenzial für eine bundesweite Umsetzung haben.

Gipfel-Veranstaltung 2020

Als öffentlichkeitswirksamen Diskussionsbeitrag der Fokusgruppe auf dem Digital-Gipfel 2020 ist die Umsetzung von einer oder zwei Veranstaltung(en) am ersten Gipfeltag zum Jahresthema „Intelligent vernetzte Städte und Regionen umsetzen – Nachhaltigkeit erreichen!“ geplant.

In den Sessions sollen mit angesehenen Experten und hochrangigen Entscheidern unter möglichst intensiver Einbindung des Publikums politisch und strategisch relevante Aspekte des Themas diskutiert werden. Die Gipfel-Sessions sollen impulsgebend für alle Teilnehmer:innen der Veranstaltung sein.

Digitalisierung ist nicht allein ein technologisches, sondern auch ein gesellschaftliches Thema. Dafür braucht es ein gemeinsames Verständnis. Der mit der digitalen Transformation einhergehende tiefgreifende Wandel bringt eine neue Verantwortung aller mit sich – in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Fragen nach Sicherheit, nach ethischen und verhaltensleitenden Grundsätzen in einer digitalisierten Welt müssen in einem gemeinsamen Dialog beantwortet werden. Hierfür wurde aus der Fokusgruppe die „Charta digitale Vernetzung“ initiiert. Ihr Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für den Weg in die digitale Gesellschaft zu schaffen. Grundlage sind zehn Grundsätze, welche die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung sowie den Umgang mit Daten, Infrastrukturen und Standards thematisieren. Die Charta zeigt ein gemeinsames Wertegerüst und ein Verantwortungsbewusstsein für die digitale Gesellschaft heute und in der Zukunft auf. Sie versteht sich als übergreifende Initiative und kooperiert sowohl themen- als auch aktionsbezogen partnerschaftlich mit anderen Initiativen. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich Unternehmen aller Größen, Verbände, wissenschaftliche Institutionen und Privatpersonen zu ihren Grundsätzen und zeigen Aktionsbereitschaft. Nach den Schwerpunktthemen „Künstliche Intelligenz“ und „Digitale Plattformen“ in den vergangenen Jahren befasst sich der Trägerverein der Charta 2020 mit dem Jahresthema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“.

Mehr Informationen: charta-digitale-vernetzung.de

Vorsitz der Expertengruppe
Dr. Andreas Breuer
innogy SE
E-Mail: andreas.breuer@innogy.com

Die Digitalisierung der kritischen Infrastruktur der Energieversorgung ist ein Schlüssel zum Gelingen der Energiewende. Vor diesem Hintergrund kommt der Expertengruppe Intelligente Energienetze eine besondere Bedeutung zu. Es müssen neue, innovative Lösungen gefunden, diskutiert und empfohlen werden, um die zunehmende Komplexität im Gesamtsystem stabil und sicher beherrschbar und auf gewohntem Niveau zu halten.

Darüber hinaus stellt die aktuelle Pandemie-Situation die Betreiber kritischer Infrastrukturen vor immense Herausforderungen. Die hohe Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit sind nicht selbstverständlich und gerade die aktuelle Situation erfordert große Anstrengungen und auch innovative Lösungen. Dieser besonderen Situation möchte die Expertengruppe Intelligente Energienetze Rechnung tragen und Erkenntnisse und Erfahrungen zusammentragen, die auch in Handlungsempfehlungen für die Digitalisierung münden werden.

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Vorsitz der Expertengruppe
Prof. Dr. Klaus Juffernbruch
FOM Hochschule für Ökonomie & Management gGmbH
E-Mail: klaus.juffernbruch@fom.de
Univ.-Prof. Dr. Gernot Marx
Universitätsklinikum der RWTH Aachen
E-Mail: gmarx@ukaachen.de

Die demografische Entwicklung in Deutschland lässt die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen schneller steigen als die Kapazitäten der Leistungserbringer. Geografische Ungleichverteilungen lassen einen relativen Mangel an Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten entstehen. Durch eine enge Vernetzung zentraler und dezentraler Gesundheitseinrichtungen sowie den Einsatz innovativer Technologien könnten diese Herausforderungen besser bewältigt werden.

Pandemien zeigen uns, wie vielfältig nutzbringend digitale Lösungen im Gesundheitswesen sein können und führen uns vor Augen, wo Deutschlands Defizite bei Infrastrukturen und Anwendungen liegen.

Die Expertengruppe Intelligente Gesundheitsnetze hat sich zum Ziel gesetzt, einen wesentlichen Beitrag zur zügigen Umsetzung der intelligenten Vernetzung in die Regelversorgung zu leisten. Hierfür will die Expertengruppe relevante Akteure zusammenzubringen, Erfahrungswissen bündeln und für Entscheider der Bundesregierung, der Bundesländer, Kommunen und Städte sowie Unternehmen und Verbände nutzbar machen. Sie will aktuelle Entwicklungen innovativer digitaler Versorgungsmodelle aufzeigen, Beiträge zur nachhaltigen Realisierung intelligenter Gesundheitsnetze leisten sowie Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im Feld der Gesundheits-IT fördern. Insbesondere soll politischen Entscheidungsträgern auf allen staatlichen Ebenen eine Orientierungshilfe gegeben werden.

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Vorsitz der Expertengruppe
Markus Wartha
Power Providing GmbH
E-Mail: markus.wartha@powpro.de
Ralf Grigutsch
T-Systems GEI GmbH
E-Mail: ralf.grigutsch@t-systems.com

Wie verändert die Digitalisierung die Mobilität im Alltag unter Betrachtung der Nachhaltigkeit? Mobilität ist und bleibt ein wichtiger Faktor für Wachstum und Beschäftigung in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts. Insbesondere auch angesichts der Herausforderungen des Jahres 2020.

Wir leben unter Betrachtung der Ergebnisse der EG der letzten Jahre weiterhin mit folgenden Handlungsempfehlungen und Hemmnissen:

  • Fehlender spezifischer Rechts-/Regulierungsrahmen,
  • die nicht ausreichende Breitbandverfügbarkeit und Netzcharakteristik und
  • eine weiterhin mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz intelligenter, vernetzter Mobilitätslösungen.

Der Anteil vernetzter inter- oder multimodaler Mobilitätslösungen wurde in den vergangenen Jahren nicht signifikant erhöht. Deutschland mangelt es jedoch nicht an Erkenntnis, sondern wir haben ein Umsetzungsdefizit. Eine größere Dynamik ist möglich, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Eine stärkere Gesamtkoordination und eine klare ­Mandatierung gemeinsamer Gremien sind hierfür der Schlüssel (vgl. Status- und Fortschrittsbericht 2015, S.10).

Für Bewegung gesorgt haben bislang die Erstellung des Aktionsplanes „Intelligente Mobilität“, der daraus resultierende Bundestagsbeschluss “Intelligente Mobilität fördern“, die Aufnahme des Individualverkehrs in die Definition der Maßnahme 14 der Strategie „Intelligente Vernetzung“ und die Digital-Gipfel Roadmap „Intelligente Mobilität“.

Die Expertengruppe setzt sich das Ziel, ihre Expertise zur Behebung der oben genannten Hemmnisse in relevanten Maßnahmen und Gremien einzubringen und insbesondere in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Maßnahme 14 der Strategie „Intelligente Vernetzung“ der Bundesregierung mitzuwirken. Hierfür sind die Handlungsempfehlungen der Expertengruppe auf Basis der IT-Gipfel-Empfehlungen 2012 bis 2018 und des IVS-Aktionsplans relevant (vgl. Status- und Fortschrittsbericht 2018, S.31).

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Vorsitz der Expertengruppe
Matthias Brucke
embeteco GmbH & Co. KG
E-Mail: mb@embeteco.de

Digitalisierung geschieht vor Ort. Städte und regionale Ballungsräume sind die maßgeblichen Treiber der intelligenten Vernetzung in Deutschland. Die Expertengruppe hat sich das Ziel gesetzt, die Perspektiven und Chancen der Digitalisierung für Städte und Regionen aufzuzeigen, Hemmnisse zu identifizieren und Anstöße zur beschleunigten Realisierung von Smart Cities und Smart Regions zu geben. Dabei stehen Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt, denn „Smart“ ist Technologie nur dann, wenn es gelingt, den Menschen als selbstständig Handelnden im Zentrum eines digital unterstützten Gemeinwesens zu begreifen.

Die Expertengruppe bringt relevante Akteure zusammen und bündelt Erfahrungswissen für Entscheider in Bund, Ländern und Kommunen sowie in der Wirtschaft. Zudem soll die Vernetzung mit Regionen, Städten und Kommunen gestärkt werden.

Das Arbeitsprogramm 2020 der Expertengruppe Smart Cities und Smart Regions umfasst folgende drei Schwerpunkte:

  1. Inhaltliche Mitarbeit an den Empfehlungen zur nachhaltigen Entwicklung intelligent vernetzter Städte und Regionen der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung für den Digital Gipfel 2020
  2. Federführende Mitarbeit an der Erstellung eines Whitepapers zum Thema Smart City-Datenplattformen
  3. Weiterarbeit am “Zielbild 2030” für Smart Cities und Smart Regions

Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • Die Leitbildperspektive für den Auf- und Ausbau von Smart Cities und Smart Regions
  • Die Darstellung des Nutzens für jeden Einzelnen, des Innovationspotentials für Wirtschaft und Gesellschaft (Lebensqualität und Partizipation) sowie der Bedeutung für die Umwelt (Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung) durch Kreislaufwirtschaft, Resilienz und den Aufbau offener, sicherer, datenschutzkonformer und anschlussfähiger Daten-Plattformen (Zusammenführung und Nutzung von Daten und Datengovernance).

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Vorsitz der Expertengruppe
Caroline Neufert
BearingPoint GmbH
E-Mail: caroline.neufert@bearingpoint.com

Sichere und hochleistungsfähige Informations- und Kommunikationstechnologie-Plattformen (IKT-Plattformen) sind oftmals das Ziel jeglicher intelligenten Vernetzung. Sie stellen die technischen Funktionalitäten zur Verfügung, die die digitale Gesellschaft braucht. Zu beachten ist dabei, dass viele intelligente Netze und IKT-Plattformen in den Bereichen Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung als kritische Infrastrukturen eingestuft sind und daher einer besonderen Aufmerksamkeit in Bezug auf Informationssicherheit bedürfen.

Die Expertengruppe Sichere IKT-Plattformen für Intelligente Vernetzung hat für ihre Jahresaktivitäten 2020 folgende Ziele vereinbart:

  • Unterstützen der Fokusgruppe im Jahresthema „Durch Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit“
  • Steigern der Visibilität von Smart City Datenplattformen und
  • Erhöhen der Informationssicherheit unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten für Smart City Datenplattformen

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Vorsitz der Expertengruppe
Dr. Christoph Bach
Ericsson GmbH
E-Mail: christoph.bach@ericsson.com
Prof. Dr. Guido Dartmann
Hochschule Trier
E-Mail: g.dartmann@umwelt-campus.de

Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) und die damit verbundene Analyse der Daten wird die weitere Digitalisierung unserer Gesellschaft und die Wirtschaftskraft Deutschlands wesentlich bestimmen. Die Herausforderungen hierzu gilt es in angemessener Zeit und Qualität zu bewältigen. Die Querschnittstechnologie Internet der Dinge/M2M, die nahezu unsichtbar für Außenstehende ist, ermöglicht eine durchgängige Vernetzung praktisch aller Objekte und ist somit die Grundlage für alles „Smarte“.

Aktuelle Marktstudien belegen jedoch, dass die Einführung dieser Technologie weiterhin nur zurückhaltend vorangeht, was aus unserer Sicht in Herausforderungen in der IoT-Cybersicherheit, der Mobilfunknetz-Verfügbarkeit, der beruflichen Qualifizierung, im Verständnis der Technologie und ihrer Anwendung auf die Geschäftsprozesse begründet liegt.

Daher konzentrieren wir die Tätigkeiten unserer Expertengruppe auf diese Themenbereiche und erarbeiten hierzu Handlungsempfehlungen.

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Vorsitz der Expertengruppe
Prof. Dr. Christoph Meinel
Hasso-Plattner-Institut
E-Mail: meinel@hpi.de
Dr. Matthias Uflacker
SAP SE
E-Mail: matthias.uflacker@sap.com

Daten sind nicht nur der Rohstoff des 21. Jahrhunderts, ihr geschickter Einsatz bildet auch die Basis für intelligent vernetzte Anwendungen. Große Datenmengen allein genügen jedoch nicht. Daten müssen durch Analyse, Extraktion relevanter Informationen und sinnvolle Verknüpfungen angereichert und dadurch in Smart Data transformiert werden. Die Expertengruppe Smart Data diskutiert Möglichkeiten und Herausforderungen von Smart Data unter Einbeziehung von Anwendungsszenarien. So können beispielsweise verschiedene Sensordaten, die das Verkehrsaufkommen und die Schadstoffbelastung messen, miteinander verbunden werden, um anschließend den Verkehrsfluss in Bezug auf Schadstoffreduzierung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu optimieren.

In Anlehnung an den diesjährigen Gipfelschwerpunkt „Durch Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit“ wird die Expertengruppe Smart Data in 2020 beleuchten, wie der geschickte Umgang mit Daten einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann. In diesem Kontext wird ein Positionspapier anhand von Anwendungsfällen das Potenzial von Smart Data im Nachhaltigkeitskontext aufzeigen. Im Zuge dessen sollen auch die übergeordneten Leitfragen der Fokusgruppe aufgegriffen und – durch die Betrachtung von Projekten zur Nachhaltigkeit im kommunalen Raum – auch der Bezug zum diesjährigen Thema der Fokusgruppe „Intelligent vernetzte Städte und Regionen umsetzen – Nachhaltigkeit erreichen!“, hergestellt werden.

Bei den Potenzialen, die die Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit bietet, müssen allerdings auch entstehende Herausforderungen betrachtet werden, um eine nachhaltige Digitalisierung zu gewährleisten. Vielversprechende Technologien wie künstliche Intelligenz oder Blockchain-Ansätze weisen einen erheblichen Energiebedarf auf. Effizienzgedanken müssen mehr Beachtung in der Digitalisierungsdebatte finden, um zu verhindern, dass erzielte Nachhaltigkeitsgewinne verloren gehen, bevor sie entstanden sind. Hier ergeben sich auch Anknüpfungspunkte zur clean-IT-Initiative.

  • Erarbeitung eines Positionspapiers zu Potenzialen und Herausforderungen nachhaltiger Digitalisierung im Hinblick auf Smart Data
  • Diskussion der übergeordneten Leitfragen der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung
  • Mitwirkung der Expertengruppe an den übergreifenden Projekten zum Jahresthema „Intelligent vernetzte Städte und Regionen umsetzen – Nachhaltigkeit erreichen!“ der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung in 2020.

Mehr Informationen: deutschland-intelligent-vernetzt.org

Vorsitzende
Dr. Ulrich Nussbaum
Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Adel Al Saleh
Vorstand T-Systems Deutsche Telekom AG und CEO von T-Systems
Mitglieder

Dr. Michael Bolle

Geschäftsführer, Chief Digital Officer und Chief Technology Officer, Robert Bosch GmbH

Dr. Manuel Cubero
Vorstandsvorsitzender Kabel Deutschland Holding AG, Mitglied der Geschäftsführung Vodafone Deutschland
Christin Eisenschmid
Geschäftsführerin Intel Deutschland GmbH, General Manager Intel Germany, Intel Deutschland GmbH

Jürgen Fritsche

Geschäftsleitung Public Sector, msg systems ag

Christa Koenen
Deutsche Bahn AGCIO DB Konzern
Stefan Koetz
Vorsitzender der Geschäftsführung Ericsson GmbH und Vertreter des VATM e.V.

Torsten Koß

Vorstand Digitale Transformation, Dataport AöR

Jürgen Kunz
Senior Vice President Northern Europe ORACLE
Prof. Dr. Christoph Meinel
Geschäftsführer Hasso-Plattner-Institut

Uwe Peter

Geschäftsführer und Vice President Cisco Deutschland, Cisco Systems GmbH

Dr. Bernhard Rohleder
Hauptgeschäftsführer Bitkom e.V.

Ansprechpartner:
Jens Mühlner, T-Systems
Vorsitzender des Steuerungskreises und Leiter Projektmanagement
jens.muehlner@t-systems.com

Publikationen

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