Vernetzte Lichtpunkte; Quelle: istock.com/naddi

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Die nächsten sieben Digital Hubs stehen fest. Ausgewählt wurden die Städte: Köln, Dresden/Leipzig, Karlsruhe, Stuttgart, Ludwigshafen/Mannheim, Potsdam und Nürnberg/Erlangen. Darmstadt verstärkt zudem den FinTech Hub in Frankfurt um den Schwerpunkt Cyber Security. In den Hubs vernetzen sich junge Start-ups, etablierte Wirtschaft und exzellente Wissenschaft, um gemeinsam digitale Innovation zu schaffen.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Ich freue mich, dass unsere Digital Hub Initiative so großes Interesse geweckt hat. Wir konnten unter erstklassigen Bewerbungen sieben hervorragende, neue Digital Hubs auswählen. In Deutschland gibt es vielleicht kein Silicon Valley, dafür aber viele exzellente Valleys mit eigenen Stärken. Die ausgewählten Städte stehen für Branchenschwerpunkte, von Chemie über Gesundheit bis zur Künstlichen Intelligenz, ihre Initiativen werden dem Gründerstandort Deutschland Aufwind geben.“

Die Initiative hat zum Ziel, die einzelnen Standorte durch eine Hub Agency untereinander besser zu vernetzen. Gerade in den stärker industriegeprägten Städten fehlt oft ein enger Kontakt mit der innovativen Start-up Szene. Dabei profitieren beide: die etablierte Wirtschaft von den frischen Ideen der Start-ups und die jungen Gründer von den Erfahrungen und Kontakten der Alteingesessenen. Zudem soll eine internationale Werbekampagne die einzelnen Standorte und Stärken Deutschlands in der Gründerszene noch bekannter machen.

Insgesamt stehen nun alle 12 deutschen Hubs der Digital Hub Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums fest. Frankfurt, Hamburg, Dortmund, Berlin und München wurden bereits Ende 2016 ausgewählt. Bei der Auswahl hat ein hochrangiger Expertenbeirat mitgewirkt.

Informationen zur Hub-Inititative finden sie hier.