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Technologie- und Trendradar Quelle: nokturnal/Adobe Stock

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Technologie- und Trendradar

Digitale Technologien sind ein Ergebnis der rasanten technologischen Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Sie beschreiben Technologien, die auf (Computer-)Hardware, Software und Vernetzung beruhen, und heben sich von klassischen Technologien durch ihre Flexibilität und hohe Verfügbarkeit ab. Das Angebot an digitalen Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten ist dabei ausgesprochen vielfältig und wächst immer schneller. Um relevante Technologien und Trends zu identifizieren und auch einordnen zu können, wurde ein hilfreiches Instrument geschaffen: Der Technologie- und Trendradar.

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Heute Einblicke – morgen Wertschöpfung

Der Technologie- und Trendradar dient der Übersicht über aktuelle Technologien sowie sich entwickelnde Technologietrends in der Wirtschaft. Mittels beispielhafter Anwendungsfälle in jedem Technologiefeld sowie kurzer Steckbriefe zu den jeweiligen Technologien wird einem breitem Spektrum von Interessengruppen ein Grundverständnis über den aktuellen technologischen Stand und Handlungsoptionen für die technologische Zukunftsperspektive in der deutschen Wirtschaft vermittelt: Das reicht von Führungsverantwortlichen über politische Entscheidungstragende bis hin zu technologieaffinen Interessenten.

Über die Einzelvorstellung hinaus werden die Trends und Technologien einem eindeutigen Technologiefeld zugeordnet, welches jeweils die Typisierung der umfassenden Trends und Technologien beschreibt. Somit werden generelle Strukturierungen und Zuordnungen vorgenommen, die relevante Anwendungsgebiete aufzeigen, Beziehungen zwischen den Trends und Technologien verdeutlichen und die Verfolgung der Entwicklungen in individuellen Fokusbereichen vereinfachen.

Erkenntnis durch klare Struktur und Anwendungsbezug

Die Studie – wie auch das Interaktive Radar – gibt zunächst eine Übersicht über die zentralen Trends und Technologien zur Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland. Diese sind jeweils in Technologiefeldern zusammengefasst und werden in Steckbriefen detailliert beschrieben. Die Technologiefelder sind: Vernetzung, Virtualisierung, Datenverarbeitung, Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle.

Darüber hinaus wird für jedes Technologiefeld ein Anwendungsfall aus der Praxis beschrieben. Dieser setzt das Technologiefeld in den Anwendungskontext.

Abschließend wird für alle Trends und Technologien ein Technologiereifegrad dargestellt. Anhand des Technologiereifegrades kann festgestellt werden, wie nah die Trends und Technologien am Einsatz in der Serie sind. Somit gibt sie auch Aufschluss über die Machbarkeit unterschiedlicher Trend- und Technologieprojekte.

Zur Verdeutlichung des Umfangs eines Technologiefeldes wird das Feld Vernetzung anhand eines Auszuges beschrieben.

Einblick: Die Vernetzung der Welt

Innerhalb des Technologiefeldes „Vernetzung“ werden Technologien verortet, die zur Zusammenführung bzw. Weiterleitung von Daten und Informationen dienen. Hierunter werden sowohl Infrastrukturtechnologien als auch Datenübertragungs-, Datenhaltungs- und Schnittstellentechnologien verstanden. Die Mobilfunktechnologien 4G und 5G dienen heute vor allem der Vernetzung von Smartphones und anderen Endgeräten von Verbrauchenden im B2C-Kontext. Der neue 5G-Standard wird allerdings vollständig neue Einsatzfelder in der Industrie ermöglichen.

Auch WLAN wird stetig weiterentwickelt. Ein neuer Standard namens WLAN AX (auch als Wi-Fi-6 bekannt) wird Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen, die weit über den heutigen liegen. Im Bereich Smart Home wird ZigBee genutzt, um Geräte untereinander zu verbinden und so die intelligente Steuerung von Geräten im Haus zu realisieren. Die Verbindung zwischen einzelnen Endgeräten wie Smartphones und kabellosen Kopfhörern ist Bluetooth zu verdanken. Eine weitere Vernetzungstechnologie ist das IoT, das Internet der Dinge. Den schnellen Zugriff auf Software und Daten aus der ganzen Welt machen Cloud-Technologien möglich, die Daten zentral in Rechenzentren speichern und jedem mit Zugriffsrechten und einer Internetverbindung zur Verfügung stellen können.

Um einen Einblick zu gewinnen, auf welche Weise und in welchem Maß Vernetzungstechnologien Einfluss nehmen werden, wird exemplarisch der Anwendungsfall „Connected Car“ des Technologiefeldes Vernetzung kurz vorgestellt.

Mobilität der Zukunft: What’s driving the Connected Car

Die Digitalisierung hat auch den Mobilitätssektor inzwischen voll erfasst. Moderne Autos sind heute schon über WLAN oder Mobilfunk mit dem Internet verbunden. Das sogenannte Connected Car, der vernetzte PKW, birgt Potenziale, um einige der zahlreichen Probleme des heutigen Individualverkehrs zu lösen und ganz neue Anwendungen und Geschäftsmodelle zu realisieren.

Ziel des Connected Cars ist es, durch intelligente Nutzung von Daten den Mehrwert des Autos für Kunden und andere involvierte Stakeholder zu erhöhen. Hierfür müssen Daten aufgenommen, übertragen und ausgewertet werden, wobei Vernetzungstechnologien das Übertragen und das Auswerten der gesammelten Daten ermöglichen. Moderne Autos verfügen bereits heute über WLAN oder Mobilfunkschnittstellen (z. B. LTE), die sowohl Daten aus den einzelnen Steuergeräten im Auto an den Herstellenden oder Betreibenden schicken als auch den Insassen Daten zur Verfügung stellen können. Automobilunternehmen sammeln Daten aus ihren Flotten in ihren Cloud-Infrastrukturen. Hier werden Erkenntnisse über die Kunden zusammengetragen und für die Entwicklung neuer, digitaler Dienste zur Verfügung gestellt.

In den Zukunftsvisionen des Individualverkehrs muss niemand mehr Auto fahren. Vielmehr fährt das Auto vollständig autonom und transportiert den Menschen schnell und zuverlässig an den gewünschten Zielort. In heutigen Konzepten nimmt das Auto die Umwelt über eine Vielzahl an Sensoren auf, verarbeitet diese Umgebungsinformationen und entscheidet auf dieser Basis, wie es sich im Verkehr verhalten soll. Durch die automatisierte Kommunikation können sich Autos untereinander koordinieren und so sicherstellen, dass Verkehrsstaus und Unfälle zur Vergangenheit gehören. Heutige Technologien sind noch nicht ausreichend performant, um diese Szenarien verlässlich zu realisieren. Der neue 5G-Standard wird jedoch bereits heute vielen der Performance-Anforderungen gerecht und könnte der Car-to-X-Kommunikation zum Durchbruch verhelfen.

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