Navigation

Technologie- und Trendradar Quelle: nokturnal/Adobe Stock

© Quelle: nokturnal/Adobe Stock

Technologie- und Trendradar

Von Cloud-Computing über Augmented Reality, 5G, Künstliche Intelligenz bis hin zum Internet der Dinge – neue digitale Technologien und Trends kommen in immer kürzeren Intervallen auf den Markt. Zu wissen, welche davon eine besondere wirtschaftliche Relevanz haben und welche Einsatzfelder sie ermöglichen, wird immer mehr zu einer Schlüsselkompetenz für Unternehmen. Um die Position an der Spitze nicht zu verlieren und damit den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten, müssen die Experten der deutschen Wirtschaft kontinuierlich neue Trends erkennen und sich diese zu eigen machen. Mit dem Technologie- und Trendradar ist dafür ein hilfreiches Instrument geschaffen worden, um relevante Technologien und Trends identifizieren und einzuordnen zu können.

Sprungmarken-Navigation

Schlüsselinstrument für den digitalen Wandel der deutschen Wirtschaft

Der Technologie- und Trendradar erfasst die Ergebnisse aus Forschung und Wirtschaft in einem Format, das für ein breites Spektrum von Interessengruppen von Nutzen ist: Das reicht von Führungsverantwortlichen über politische Entscheidungsträger bis hin zu technologieaffinen Interessenten. Der Radar strukturiert seine inhaltlichen Elemente grafisch auf übersichtliche und anwendungsorientierte Weise. Dadurch wird der Anwender ermutigt, sich mit den abgebildeten Technologien und Trends zur weiterführenden Gestaltung der digitalen Transformation auseinanderzusetzen.

Anwendungsorientierung als Weg zum Erfolg von Innovationen

Der Technologie- und Trendradar wurde speziell für die praktische Anwendung durch Unternehmen entwickelt und bildet einen umfassenden Betrachtungsraum der Digitalisierung ab. Dazu strukturiert er die Themen der digitalen Transformation in zwei Hauptbereiche: Technologien und Trends. Die Technologien sind dabei in die Unterkategorien Vernetzung, Virtualisierung und Datenverarbeitung aufgeteilt. Die Trends wiederum umfassen die Unterkategorien Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle.

Beurteilung des Entwicklungsstandes neuer Technologien

Ein weiteres strukturgebendes Element ist die Einführung von Reifegradstufen zur konsistenten Einordnung von Technologien und Trends innerhalb des Radars. Diese sind angelehnt an die etablierten Reifegradstufen des „Technology Readiness Level“ (ursprünglich Ende der 80er Jahre von der NASA entwickelt). Dabei beinhaltet die Makroansicht eine Innovationsphase, eine Prototypenphase und eine Marktetablierungsphase und dient somit zur Einordnung der Technologien und Trends in eine Grobstruktur. In der Mikroansicht werden die betrachteten Trends und Technologien in insgesamt neun verschiedene Reifegradstufen aufgeteilt, die jährlich aktualisiert werden.

Um einen Einblick in das Format und den Umfang der Inhalte zu erhalten, wird exemplarisch die als Schlüsseltechnologie gehandelte Mobilfunktechnologie 5G vorgestellt.

5G - Neue Horizonte für fortschrittliche Industrieunternehmen

Die nächste Generation der drahtlosen Konnektivität ist da: 5G ist in der Lage, eine große Anzahl von Geräten zu verbinden und die Übertragungsgeschwindigkeit, die Latenz (Reaktionszeit), die Zuverlässigkeit sowie den Stromverbrauch von sog. Internet of Things (IoT)-Geräten zu verbessern. Dadurch ermöglicht die Mobilfunktechnologie anspruchsvolle Anwendungen sowohl im privaten als auch im industriellen Einsatz.
Eine Vielzahl dieser 5G-Anwendungen befindet sich im Kontext von Smart Cities, Smart Health und insbesondere Industrie 4.0. Durch 5G können intelligente Mobilitätskonzepte realisiert werden, um etwa den Gesamtverkehrsfluss erheblich zu verbessern. Der Einsatz von 5G im Gesundheitsbereich erschließt Konzepte wie Telemedizin, mithilfe derer ländliche Gebiete besser versorgt werden können. Besonders die industrielle Anwendung setzt erhebliches wirtschaftliches Potenzial frei, die auf die Realisierung von Anwendungen wie Augmented Reality oder fahrerlosen Transportsystemen zurückzuführen sind.

Die fünfte Generation der Mobilfunktechnologie bringt einige Neuerungen mit sich, die sie für Unternehmen interessant macht. Sog. Network Slicing wird eingesetzt, um die Netze flexibel zu konfigurieren. So kann jedes Netz je nach Anforderungen an die Bandbreite, Latenz oder Anzahl an verbundenen Geräten angepasst werden. Für sicherheitskritische Anwendungen ist außerdem eine garantierte Datenübertragung möglich. So können z. B. Warnsignale garantiert übertragen werden. Damit die Vorteile von 5G für die Industrie gut nutzbar sind, können Industriekonzerne eigene, private Netze betreiben. Diese sogenannten Campusnetze können an die Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Zudem bieten sie eine erhöhte Sicherheit für die Daten und Geräte im Netz, da sie grundsätzlich isoliert vom öffentlichen Netz sind.

Bevor 5G jedoch sein Potenzial entfalten kann, muss zunächst die geeignete Infrastruktur geschaffen werden. 5G hat eine geringere Reichweite als seine Vorgänger. Aus diesem Grund werden mehr Sendemasten für die Abdeckung einer vergleichbar großen Fläche benötigt. Außerdem reichen die Antennen allein nicht aus, um alle Vorteile von 5G nutzbar zu machen: Voraussetzung für 5G ist eine bereits vorhandene Glasfaserinfrastruktur.

Obwohl 5G viele Möglichkeiten bietet, müssen fortschrittliche Industrieunternehmen ihre Investitionen sorgfältig platzieren, um in den kommenden Jahren eine hohe Rentabilität dieser Investitionen zu erzielen. Unternehmen, die jetzt dazu übergehen, bestimmte Anwendungsfälle zu verfolgen und sich auf die Standardisierung von 5G vorzubereiten, sind möglicherweise diejenigen, die die größten Erfolge erzielen werden.

Download Quelle: Alexander Supertramp/Shutterstock

Downloads

Im Downloadbereich finden Sie alle Publikationen rund um die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.

Mehr erfahren

Methodik Quelle: K i N G W i N/Shutterstock.com

Digitalisierungsindex

Öffnet Einzelsicht
Interaktives IndikatorenTool

Interaktives IndikatorenTool

Öffnet Einzelsicht
Schwerpunktstudie Quelle: zf L/GettyImages

Schwerpunktstudie: Energieeffizienz und Digitalisierung

Öffnet Einzelsicht
Branchenbilder: Quelle: ipopba/IStockphoto

IKT-Branchenbild

Öffnet Einzelsicht
Künstliche Intelligenz Quelle: shutterstock

Künstliche Intelligenz

Öffnet Einzelsicht
Technologie- und Trendradar Quelle: nokturnal/Adobe Stock

Technologie- und Trendradar

Öffnet Einzelsicht
Satellitenkonto Quelle: nirutft/Adobe Stock

Satellitenkonto

Öffnet Einzelsicht
Kompetenzbarometer Quelle: shutterstock

Kompetenzbarometer

Öffnet Einzelsicht
Produktivitätseffekte der Digitalisierung Quelle: Andrey Popov/Adobe Stock

Produktivitätseffekte der Digitalisierung

Öffnet Einzelsicht