Digitale Kreative bei der SXSW

© Initiative Musik

Begonnen hat es 1987 mit einem Branchentreff der Musikwirtschaft in Austin – im Laufe der Jahre und Jahrzehnte entwickelte sich die Messe „South by Southwest“ (SXSW) mit den neu hinzugekommenen Themenbereichen „Film“ und „Interactive“ zum weltweit größten Treffen der digitalen Kreativen. Jeden März erlebt die Hauptstadt des US-Bundesstaates Texas zehn Tage voller Livemusik, Fachdiskussionen und Präsentationen, Tage der Begegnung und des Gedankenaustausches.

Mit insgesamt fast 90.000 Fachbesuchern aus 84 Ländern und 586 Ausstellern konnte die SXSW in diesem Jahr erneut einen Zuwachs verzeichnen. Mit fast 900 Delegierten aus allen drei Branchen gab es einen neuen deutschen Beteiligungsrekord. Nach Kanada und Großbritannien steht die deutsche Delegation damit auf Platz drei der Ländervertretungen. Und mit insgesamt 10.000 Gästen wurde das „German Haus“, Hauptquartier und Schaufenster der deutschen Kreativen, in diesem Jahr ebenfalls außerordentlich gut besucht. Der „Wunderbar Lunch“ ein Empfang im „German Haus“ hat einen festen Platz im Terminkalender zahlreicher hochkarätiger SXSW-Besucherinnen und Besucher.

Gruppenbild bei der Messe „South by Southwest“ in Texas

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Beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie freut man sich nicht nur über die rege Beteiligung aus Deutschland, sondern fördert diese aktiv: 155 Aussteller erfuhren Unterstützung für ihren Messeauftritt und über die Initiative Musik trug das Ministerium zur erfolgreichen Arbeit des „German Haus“ bei. Zudem beteiligte sich das BMWi am Gemeinschaftsstand der deutschen Kreativbranche im zentralen Convention Center.

Auch im kommenden Jahr wird das Bundeswirtschaftsministerium sein Engagement fortsetzen und an den zehn kreativen Tagen der SXSW gemeinsam mit Kulturschaffenden und Kreativunternehmen aus Deutschland deutliche Akzente setzen. Nach wie vor gilt die Aussage des Bundesministers Sigmar Gabriel: „Die Bundesregierung hat sich im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft vorgenommen, den kommerziellen Erfolg kultureller und kreativer Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland weiter zu steigern und die Potenziale der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft im Ausland bekannter zu machen.“