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Digital Hub Initiative auf dem Tech Open Air Rund 200 Gäste diskutierten mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Gründerszene und Medien.

Einleitung

  • 11.07.2017

  • RCKT, Hub Agency Berlin

Keyvisual zur Veranstaltung Beyond Start-ups

© BMWi - Hub Agency

Digitalisierung in Deutschland wird oft mit der Berliner Gründer- und Digitalszene in Verbindung gebracht. Wenn es jedoch um die technologische und kulturelle Transformation eines ganzen Landes und seiner Wirtschaft geht, so zeigt die Hauptstadt nur einen Ausschnitt des digitalen Innovationspotenzials.

Die Transformation betrifft verschiedene Branchen, angefangen von sich verändernden Tätigkeitsprofilen bis hin zu verändertem Konsumentenverhalten und neuen Geschäftsmodellen. Dies ist eine Herausforderung insbesondere für Konzerne und Mittelständler, die keine direkte Anbindung an das Berliner Ökosystem haben und trotzdem ihre Position als internationale Marktführer auch in digitalen Zeiten behalten möchten. Bislang fehlte die Anbindung an andere starke und lokale Ökosysteme, in denen etablierte Wirtschaft, Start-ups und Wissenschaft zusammen an den digitalen Innovationen von morgen arbeiten. Mit der Digital Hub Initiative und der Auswahl von insgesamt zwölf Standorten bundesweit hat das BMWi die richtigen Weichen hierfür gestellt.

Welche Bedingungen muss ein Land also schaffen, um sich als gesamter Wirtschaftsstandort der digitalen Transformation erfolgreich zu stellen? Welche Rolle spielen dabei Politik und Wissenschaft und welche Rahmenbedingungen sind sinnvoll? Wie können junge Startups und Investoren als zentrale Treiber der Transformation dienen?

Diesen und weiteren Fragen widmete sich am 11. Juli eine Panel-Diskussion mit Vertretern der Digital Hub Initiative. Auf der Bühne diskutierten Stefan Schnorr (Ministerialdirigent für den Bereich Digital- und Innovationspolitik im BMWi), Harald Zapp (Leiter des Berliner Digital-Hubs), Adam Probst (Gründer im Digital Hub München), Niklas Wirminghaus (Redakteur bei CAPITAL) und Jürgen Klöckner (Hauptstadtkorrespondent der Huffington Post). Die Podiumsgäste gingen insbesondere auf die Rolle von Netzwerken ein und untermauerten, wie wichtig es ist, junge Startups und etablierte Unternehmen in den Austausch zu bringen, um gemeinsam Innovation zu gestalten. Im Anschluss hatten die rund 200 Gäste der Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen an das Panel zu richten und zu diskutieren.

Die Veranstaltung stand im Zeichen des diesjährigen Tech Open Air in Berlin, Europas größtes interdisziplinäres Technologie-Festival.

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