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Digitalisierung und Fachkräftemangel erfordern neue Personalpolitik in Kommunen Herausgeber: KfW Research

Einleitung

  • Raum: Stadt & Land

  • Region: Deutschland

  • Sektor: Verwaltung / Smart Government

Erscheinungsjahr: 2021

Der Erfolg der digitalen Transformation in den Kommunen hängt zu einem großen Teil von den in der Verwaltung Beschäftigten ab. Schließlich sind es die Verwaltungsmitarbeiter*innen, die die digitalen Lösungen umsetzen und anwenden. Bereits heute stehen viele Kommunen vor der Herausforderung, ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. Die Digitalisierung erfordert einerseits neue Kompetenzen und verschärft dadurch das Personalproblem. Andererseits bieten digitale Lösungen die Chance, Verwaltungsdienstleistungen bei gleichbleibender Qualität mit weniger Personalaufwand umzusetzen. Die Analyse von KfW Research untersucht, welche Herausorderungen die Digitalisierung für die kommunale Verwaltungsarbeit birgt. Sie zeigt auf, wie die öffentliche Verwaltung nachhaltig Expertise aufbauen und für digitale Fachkräfte attraktiver werden kann.

Ansatz: Die Autor*innen analysieren anhand verschiedener Literaturquellen, welchen personalwirtschatlichen Herausforderungen die Kommunen gegenüberstehen und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.

Ergebnis: Besorgniserregend ist vor allem die absehbare demografische Lücke. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Kommunen ist überdurchschnittlich hoch. In den nächsten Jahren werden deutlich mehr in Rente gehen als ausgebildet werden. Kommunen stehen zunehmend im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Man kommt zu dem Ergebnis, dass Gehaltshöhe und Eingruppierung dabei wichtige Stellschrauben sind. Wichtig ist es darüber hinaus, Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten im öffentlichen Dienst auszubauen, um die Kommune als Arbeitgeber langfristig attraktiver zu machen und auch das bereits vorhandene Personal zu stärken.

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